Geschenkverpackungen

BUND-Tipps für Weihnachtsgeschenke:
Sinnvoll und umweltfreundlich einpacken  

 Pünktlich zur Weihnachtszeit stehen die Leute nicht nur vor den Kassen der Geschäfte Schlange, sondern auch vor dem extra eingerichteten Verpackungsservice. Um dem lästigen Verhüllen der vielen Geschenke zu Hause aus dem Wege zu gehen, nimmt man gerne den kostenlosen Dienst in Anspruch, damit große, kleine, dicke und dünne Überraschungen in buntes und z.T. hochglänzendes Papier mit unzähligen Schleifchen eingepackt werden.

An Weihnachten werden die Geschenke dann meist weniger liebevoll ausgepackt, so dass unter dem Christbaum neben Elektronik, Spielen und Playmobil auch ein riesiger Papierberg liegt. Die wenigsten gehen so sorgsam mit dem Geschenkpapier um, dass sie es im nächsten Jahr wiederverwenden könnten und auch wollten.

Die BUND rät daher: "Wer Müll vermeiden will, macht die Verpackung zum Geschenk!" Seidenschals, Geschirrhandtücher, ja selbst Wollsocken werden durch liebevolle und originelle Gestaltung zur beliebten Gabe, die manchmal das Hauptgeschenk in den Hintergrund stellt. Auch alte Kalenderblätter oder Zeitungen mit interessantem Bild bzw. Titel ergeben tolle Umschläge und Papierverpackungen. Wer ein bisschen mehr Zeit und Geld investieren möchte, kann Stoffbeutel benutzen, die, flugs genäht oder gekauft, auch wieder zurückgeschenkt werden können.

Doch nicht nur vor Weihnachten darf umweltbewusst "eingepackt" werden. Viele VerkäuferInnen reichen kundenfreundlich gleich die Plastiktüte über den Tresen, ohne wahrzunehmen, dass man schon einen Stoffbeutel, Tasche oder Rucksack dabei hat. Solch ein Beutel ist schnell gewaschen und wieder für den nächsten Einkauf in die Jackentasche gesteckt, wogegen das knisternde Plastik entweder gleich in die gelbe Tonne oder zu dem bereits angesammelten Tütenberg wandert.

Bitte helfen Sie mit, den Verpackungsmüll nicht nur zur Weihnachtszeit zu reduzieren!

Zusätzliche Informationen