Sonne ohne Risiko
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.Sonne ohne Risiko
Das beste Gegenmittel gegen Sonnenbrand sind laut Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Sonnenschutzmittel auf Basis von Zinkoxid oder Titaniumoxid aus dem Naturkosmetikladen. Sie enthalten mineralische Filter, sind frei von Giftstoffen und haben einen hohen Lichtschutzfaktor. Darin gebundene Teilchen üben gegenüber den Sonnenstrahlen eine mechanische Barrierewirkung aus. Herkömmliche Sonnencremes hingegen enthalten oft giftige Chemikalien. So fand die Zeitschrift "Ökotest" in vielen Cremes allergieauslösende Duftstoffe. Einige der verwendeten Filterchemikalien stehen im Verdacht, hormonelle Wirkungen zu haben. Manche Produkte enthalten auch Diethylphthalate (DEP). Diese Substanzen beeinträchtigen sogar die Schutzfunktion der Haut.
Die meisten Sonnenschäden entstehen in früher Kindheit und Jugend. Deshalb sollten Kinder sorgfältig geschützt werden und beispielsweise nicht in der prallen Mittagssonne spielen. Auch Erwachsene müssen die Dauer der Sonnenbäder ihrem jeweiligen Hauttyp anpassen. Bei Beachtung dieser Regeln ist Sonnenbaden jedoch gesund. Die so angeregte Vitamin-D-Produktion führt zu verstärkter Knochendichte und kann helfen, der Osteoporose vorzubeugen. Luftige Kleidung, Kopfbedeckungen und Sonnenbrillen helfen, mögliche schädliche Folgen der Sonneneinstrahlung wie eine vorzeitige Hautalterung zu vermeiden.
Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) veröffentlicht im Internet einen UV-Index mit der aktuellen Sonnenbrandwahrscheinlichkeit unter www.bfs.de/uv/uv2/uvi/prognose.html .


