BUND-Steinburg

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Sa., 9. Juli  -  14 - 18 h - „Artenvielfalt und NATUR GENUSS in der Nordoer Heide“ 
Erlebnistag für die ganze Familie; Treffpunkt: Freizeitfläche zwischen den Deckmannschen Kuhlen, Verlängerung des Birkenweges, Kremperheide

So., 17. Juli  -  11.00 h -BUND-Sommerfest - bei Jürgen Möller, Horststr. 9, Oelixdorf



Aktuell:

Anti-TTIP- und CETA-Demo am 17.09.2016 in Hamburg
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Termin vormerken und Anfahrten planen!
Im Herbst will die EU-Kommission Fakten schaffen und CETA, das Handelsabkommen mit Kanada, unter Dach und Fach bringen. Und die Verhandlungen um TTIP gehen in die heiße Phase. Nach dem riesigen Erfolg der TTIP-Demo letztes Jahr in Berlin mit 250.000 Teilnehmenden und der großen Demonstration anlässlich des Obama-Besuchs in Hannover mit 90.000 Teilnehmenden wollen wir den Druck gegen CETA und TTIP weiter hochhalten.
In einem breiten Bündnis ruft der BUND am 17. September zu sieben dezentralen Großdemonstrationen "STOP TTIP und CETA" in Berlin, Frankfurt/Main, Hamburg, Köln, Leipzig, München und Stuttgart auf. Halten Sie sich den Termin frei.
Bericht der Endlager-Suchkommission vom BUND abgelehnt. 
Sondervotum angekündigt
 Berlin: Als einziges stimmberechtigtes Mitglied der „Kommission Lagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe“ hat Klaus Brunsmeier, stellvertretender Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), den Abschlussbericht der Endlager-Suchkommission abgelehnt. Stattdessen kündigte der Umweltverband eines von vier Sondervoten an. Mit 15 Ja-Stimmen wurde der Bericht jedoch mehrheitlich angenommen. 
„Wir haben in der Kommission zwei Jahre lang konstruktiv und mit großem Engagement mitgearbeitet, um das geltende Standortauswahlgesetz zu verbessern. Erreichen wollten wir, den Mehrheitsbeschluss des Bundestags zu einem gesellschaftlichen Konsens zu machen, der einen echten Neustart bei der Endlagersuche ermöglicht. Die Kommission hat ihre eigenen Ansprüche nicht wirklich erfüllt, deshalb müssen wir den Abschlussbericht ablehnen“, sagte Brunsmeier.   Mehr - klick
 

Glyphosat-Entscheidung ist Affront gegen überzeugte Europäer
 Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) kritisierte die Ankündigung des EU-Kommissars für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, Vytenis Andriukaitis, zur Zulassungsverlängerung von Glyphosat um 18 Monate. „Nachdem die EU-Kommission es vier Mal nicht geschafft hat, den Widerstand der Mitgliedstaaten gegen das Pestizid zu brechen, drückt sie jetzt dessen Weiterverwendung durch. Diese Glyphosat-Entscheidung ist ein Affront gegen viele überzeugte Europäer“, sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger.
 
Wenn EU-Politik so aussehe, dürfe man sich über den Brexit nicht wundern, sagte Weiger. Immer mehr Menschen in Europa und in Deutschland forderten eine Landwirtschaft ohne Pestizide. Dem müsse die Politik endlich Rechnung tragen. Beispielsweise dürften Agrarbetriebe künftig nur noch EU-Fördergelder erhalten, wenn sie nachwiesen, dass sie deutlich mehr für den Umwelt-, Klima- und Naturschutz tun würden.
 
„Die 8250 Tonnen Glyphosat, die in den kommenden 18 Monaten allein in Deutschland auf die Äcker gelangen, sind 8250 Bücklinge vor Monsanto und Co. Es muss endlich darum gehen, eine EU der Bürgerinnen und Bürger statt eine der Konzerne zu schaffen“, sagte der BUND-Vorsitzende.
 
Den Mitgliedstaaten solle zwar die Möglichkeit für freiwillige nationale Glyphosat-Beschränkungen eröffnet werden. Doch gehe es dabei lediglich um ein Einsatzverbot auf öffentlichen Flächen, das in Deutschland in fast der Hälfte der Bundesländer bereits existiere. Kein Fortschritt für Deutschland sei auch das Verbot Glyphosat-haltiger Produkte mit dem Additiv Tallowamin. Diese seien von Monsanto für Deutschland aufgrund öffentlichen Drucks schon 2010 freiwillig vom Markt genommen worden.
 
„Der Hauptteil der in der Landwirtschaft verwendeten Glyphosat-Menge bleibt unangetastet. Dies stützt eine Agrarindustrie, die ihre Akzeptanz längst verloren hat. Bundesumweltministerin Hendricks und Wirtschaftsminister Gabriel müssen ihrer Ablehnung von Glyphosat jetzt Nachdruck verleihen und Agrarminister Schmidt einen Ausstiegsplan aus diesem Pflanzengift abverlangen“, sagte der BUND-Vorsitzende.

Fracking-Gesetz geht nicht weit genug!
Am 24.6.2016 hat der Deutsche Bundestag ein Fracking-Erlaubnis-Gesetz verabschiedet. Damit wird eine Hochrisikotechnologie erlaubt, die Erdbeben auslösen kann, zur Verunreinigung des Grund- und Trinkwassers führt und die Ära der fossilen Brennstoffe verlängert.
Mit dem Gesetz hat die Bundesregierung es leider versäumt, ein umfassendes gesetzlichen Fracking-Verbot zu etablieren. Zwar wird das Genehmigungsrecht für Fracking-Vorhaben verschärft – dank des breiten Widerstands der Zivilgesellschaft gegen den Einsatz dieser Risikotechnik. Die Restriktionen gehen jedoch nicht weit genug.
Letztlich erlaubt das Gesetzespaket Fracking im Sandstein, auch in Natura-2000 Gebieten. Die Gefahren, die vom Fracking für unsere Gesundheit, die Natur und das Trinkwasser ausgehen, werden mit diesem Gesetz nicht gebannt – im Gegenteil.
Der BUND fordert: Um die schlimmsten Folgen des Klimawandels zu vermeiden, müssen Kohle-, Öl- und Gasvorräte im Boden bleiben. Fracking muss richtig verboten werden! 
Neues Faltblatt „Garten ohne Gift“

Unser Landesverband hat ein neues Faltblatt zum Thema „Garten ohne Gift“ erstellt, welches hier als PDF runtergeladen werden kann. Der Flyer kann auch in Druckform in der Landesgeschäftsstelle bestellt werden. Weitere Informationen zu Pestiziden finden sich auf der Projekt-Homepage des BUND-SH. 
Publikationen
2. Wildbienen-Broschüre
 „Wildbienen schützen in neuer Auflage erschienen 
Die Broschüre ist auch als PDF erhältlich: http://www.bund-sh.de/publikationen_bundsh 

Faltblatt
"Pestizide – Gift für Wildbienen"
Pestizide stören die Orientierungsfähigkeit und schädigen das Immunsystem von Hummeln und anderen Wildbienen. 
Verteilen Sie unser Faltblatt auf Veranstaltungen und Aktionen an Interessierte.   -   Faltblatt herunterladen 
Genauer hinsehen: die BUND-Naturbeobachtungstipps

Die Natur hält kleine und große Entdeckungen und Erlebnisse für uns bereit – wenn wir uns die Mühe machen, genauer hinzusehen. Die BUND-Tipps zur Naturbeobachtung lenken Ihren Blick auf Naturphänomene, die Sie tagtäglich, übrigens auch gut mit Kindern, in der eigenen Umwelt beobachten können.

Zu den Naturtipps (klick)
Thema: Jacokskreuzkraut
Fehlgeleitete Kreuz(kraut)züge
Diesen Sommer nahm die Diskussion um die Ausbreitung des Jakobs-Kreuzkrautes  (häufig gepaart mit falschen Pflanzenabbildungen) und der scheinbar von ihm ausgehenden Gefahren richtig Fahrt im Land auf. Um die Debatte wieder auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen, hat der Landesarbeitkreis Naturschutz zusammen mit dem Landesvorstand und der Landesgeschäftsstelle ein Standpunkte-Papier mit einem Maßnahmenkatalog zum Jakobs-Kreuzkreut ausgearbeitet. Ihr könnt diesen auf der Homepage des Landesverbandes als PDF runterladen.
TTIP-Schiedsgerichte verfassungswidrig
 
Ein vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in Auftrag gegebenes Gutachten kommt zu dem Schluss: Die in den Freihandelsabkommen CETA und TTIP vorgesehenen Schiedsgerichte sind mit dem Grundgesetz unvereinbar. Erstellt wurde das Gutachten am Münchener Institut für Öffentliches Recht und Völkerrecht der Universität der Bundeswehr von Prof. Kathrin Groh (Lehrstuhl für Öffentliches Recht) und Prof. Daniel-Erasmus Khan (Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Europarecht und Völkerrecht). 

BUND-Position zum TTIP-Abkommen
... fragen Sie den BUND: TTIP – hinter diesen vier Buchstaben verbirgt sich die "Transatlantic Trade and Investment Partnership", das geplante Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und den USA. Wirtschaftsliberale auf beiden Seiten versprechen sich von diesem Abkommen Wachstum, Jobs und Wohlstand.
Die BUND-Position (klick)

Kohlekraft abschalten
Trotz Energiewende ist Deutschland noch immer ein "Kohleland". Jede zweite erzeugte Kilowattstunde stammt aus der Verstromung von Kohle. Dabei gibt es keine klimaschädlichere Art der Energieproduktion. Allein die Braunkohle, die auf der Verwüstung ganzer Landstriche, der Zerstörung von Dörfern und der großflächigen Vernichtung von Jahrtausende alten Kulturlandschaften basiert, hat einen Anteil von über 26 Prozent am deutschen Strommix.
Und dennoch: Seit 2010 verdrängt Kohlestrom zunehmend klimafreundlicheren Strom aus Gaskraftwerken, weil die Kohlepreise derzeit niedrig und die Gaspreise hoch sind.

Es ist Zeit zu handeln! Fordern Sie die Bundesregierung auf, die schmutzigsten Kohlekraftwerke abzuschalten und unterzeichnen Sie hier unseren Appell!

Wir haben nachgerechnet: Die 24 ältesten Braunkohlekraftwerke können bis 2020 problemlos vom Netz genommen werden. Medienberichten zufolge erwägt Bundeswirtschaftsminister Gabriel derzeit genau ein solches Szenario. Es ist also Bewegung in die politische Debatte gekommen. Erhöhen Sie deshalb jetzt den Druck auf die Bundesregierung und unterzeichnen Sie unseren Appell!

Manipulierte Abgaswerte 
Der Autokonzern Volkswagen hat bei seinen Abgastests im großen Stil betrogen – den BUND wundert's nicht: Schon seit Jahren ist bekannt, dass die offiziellen Zahlen zu Spritverbrauch und Emissionen alles andere als realistisch sind, übrigens nicht nur bei VW. Der BUND legt jetzt einen Fünf-Punkte-Katalog zur Bewältigung des Skandals vor.
 
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