BUND-Steinburg

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Freitag, der 3. Juni ist der europäische Tag des Radverkehrs. Bündnis90 Die Grünen organisieren mit Unterstützung des ADFC UND BUND zu diesem Anlass eine Fahrraddemo, um auf die schlechte Radfahrsituation in Itzehoe hinzuweisen.
Deshalb treffen wir uns am 3. Juni um 17.00 in Wellenkamp am Fußgängertunnel am alten Bahnübergang, die einzige Möglichkeit für Radfahrer, die Bahnlinie zu queren.

Di., 21. Juni, 19.00 h; Umwelttreff Umweltzentrum, Itzehoe, Draisine 4


Aktuell:

Vogelstimmen-Exkursion
am 1. Mai 2016 m. Rainer Papke

Um 18.30 h  trafen sich beim Dorfhaus in Oldendorf  13 Interessierte, um unter Rainers kundiger Anleitung den abendlichen Sängern an der Tongrube Muldsberg zu lauschen ... 
30 Jahre Tschernobyl-Katastophe und 5 Jahre nach Fukushima 

4. Protest- und Kulturmeile
vor dem AKW Brokdorf
  
Neu: Rundbrief des BUND-Steinburg

Der neue Rundbrief der BUND-Kreisgruppe ist fertiggestellt. Er enthält 16 Seiten im DIN A5-Format und geht jetzt in en Digitaldruck.
Für Neugierige: Hier kann er schon gelesen werden - BUND-Rundbrief 2016

Licht ins Glyphosat-Dunkel!

Deutschland hat sich bei der Probeabstimmung am 8. März zur EU-Wiederzulassung des Totalherbizids Glyphosat enthalten. Das wissen wir aber nur, weil diese Information inoffiziell aus den Konferenzräumen sickerte. Der verantwortliche Landwirtschaftsminister Schmidt hat die deutsche Öffentlichkeit nicht darüber informiert.

Das kann nicht sein! Glyphosat betrifft uns alle: Es findet sich in unseren Körperflüssigkeiten, in unserem Essen und im Bier, es zerstört unsere heimische Pflanzen- und Tierwelt. Die Wiederzulassung von Glyphosat darf nicht unter Ausschluss der Öffentlichkeit verhandelt werden. Die Bewertungsgrundlagen, die Studien der Industrie, müssen umgehend offen gelegt werden! Sonst werden Monsanto und Co. ihre Geschäftsinteressen durchsetzen.

Machen Sie Landwirtschaftsminister Schmidt klar: Demokratie braucht Transparenz! Gemeinwohl vor Industrie-Eigennutz!  Stimmen Sie jetzt ab: Klick
Störfall im französischen Atomkraftwerk Fessenheim

Ein Störfall im französischen Atomkraftwerk Fessenheim vor  napp zwei Jahren war gravierender als bisher bekannt: Der Reaktor an der deutschen Grenze ließ sich vorübergehend nicht mehr steuern. Recherchen der Süddeutschen Zeitung und des WDR belegen eine schockierende Abfolge von technischem Versagen und Chaos, selbst die Notabschaltung funktionierte nicht reibungslos.
Vormerken: Am So., 24. April 2016 - kurz vor zwölf
4. Protest- und Kulturmeile am AKW Brokdorf

Am 26.4.2016 jährt sich Tschernobyl zum 30. Mal. Aufgrund des direkten Bezuges zum Atomkraftwerk Brokdorf - es ging trotz jahrelanger Massenproteste 3 Monate später ans Netz - haben sich die lokalen Akteure entschlossen, die 4. Protest- und Kulturmeile am AKW auszurichten und zwar am Sonntag, den 24.4. ab kurz vor 12.00 h.
Unsere Forderung zielt wie in den vergangenen Jahren auf die sofortige Abschaltung des Meilers ab, um die weitere Produktion von Atommüll zu unterbinden. 
Die derzeitige Diskussion um den Abriss der abgeschalteten AKWs unterstreicht diese Forderung und  macht nochmals besonders deutlich, welche Hypotheken wir künftigen Generationen aufbürden. 
Itzehoe, Reichenstraße  -  B-Plan- Entwurf 147
BUND fordert Erhalt der kurzen Fuß- und Radwegeverbindung
In seiner Stellungnahme zum B-Plan-Entwurf 147 der Stadt Itzehoe "Haus an der Stör", Reichenstraße hält der BUND die Ergänzung der bestehenden Seniorenpflege-Einrichtung um eine Wohnanlage für betreutes Wohnen und um die Tagespflege von Senioren im Geltungsbereich des B-Plans für vertretbar. 
Gravierend problematisch ist jedoch, dass zwei - vielleicht aus mangelnder Ortskenntnis - bedeutende Wertigkeiten des Plangebiets übersehen wurden:
- die beliebte, kurze Fuß- und Radwegeverbindung zur Innenstadt und
- die historische Bedeutsamkeit des störnahen Südendes der Reichenstraße.
Der BUND-SH fordert den Erhalt der direkten und kurzen Fuß- /Radwegeverbindung von der Delftorbrücke über die Reichenstraße in die Innenstadt.
- Dies lässt sich am besten erreichen durch Verzicht auf die Querriegelstellung des Gebäudes.
- Sollte dennoch an der Gebäudeposition festgehalten werden, ist die Fuß- und Radwegeverbindung zwischen dem Bestandsgebäude "Haus an der Stör" und dem Neubau als kurze Innenstadtverbindung durchzuführen.
Die vollständige Stellungnahme können Sie hier (klick) lesen.
Neues Faltblatt „Garten ohne Gift“

Unser Landesverband hat ein neues Faltblatt zum Thema „Garten ohne Gift“ erstellt, welches hier als PDF runtergeladen werden kann. Der Flyer kann auch in Druckform in der Landesgeschäftsstelle bestellt werden. Weitere Informationen zu Pestiziden finden sich auf der Projekt-Homepage des BUND-SH. 
Publikationen
2. Wildbienen-Broschüre
 „Wildbienen schützen in neuer Auflage erschienen 
Die Broschüre ist auch als PDF erhältlich: http://www.bund-sh.de/publikationen_bundsh 

Faltblatt
"Pestizide – Gift für Wildbienen"
Pestizide stören die Orientierungsfähigkeit und schädigen das Immunsystem von Hummeln und anderen Wildbienen. 
Verteilen Sie unser Faltblatt auf Veranstaltungen und Aktionen an Interessierte.   -   Faltblatt herunterladen 
Genauer hinsehen: die BUND-Naturbeobachtungstipps

Die Natur hält kleine und große Entdeckungen und Erlebnisse für uns bereit – wenn wir uns die Mühe machen, genauer hinzusehen. Die BUND-Tipps zur Naturbeobachtung lenken Ihren Blick auf Naturphänomene, die Sie tagtäglich, übrigens auch gut mit Kindern, in der eigenen Umwelt beobachten können.

Zu den Naturtipps (klick)
Thema: Jacokskreuzkraut
Fehlgeleitete Kreuz(kraut)züge
Diesen Sommer nahm die Diskussion um die Ausbreitung des Jakobs-Kreuzkrautes  (häufig gepaart mit falschen Pflanzenabbildungen) und der scheinbar von ihm ausgehenden Gefahren richtig Fahrt im Land auf. Um die Debatte wieder auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen, hat der Landesarbeitkreis Naturschutz zusammen mit dem Landesvorstand und der Landesgeschäftsstelle ein Standpunkte-Papier mit einem Maßnahmenkatalog zum Jakobs-Kreuzkreut ausgearbeitet. Ihr könnt diesen auf der Homepage des Landesverbandes als PDF runterladen.
Diskussion um den Wolf: 
Standpunktpapier des BUND-SH
Auch die Rückkehr des Wolfes nach Schleswig-Holstein schlägt politisch hohe Wellen. Traditionell eher ein Thema des NABU, macht die Heftigkeit der Diskussion - nicht nur in Schleswig-Holstein - deutlich, dass auch der BUND seinen Standpunkt zum Wolf verschriftlichen muss. Pünktlich zum Landesnaturschutztag hat der Landesverband nun als erster BUND-Landesverband ein Standpunkte-Papier zum Wolf veröffentlicht. Das zusammen mit dem Landesarbeitskreis Naturschutz und der Bundesgeschäftsstelle erarbeitete Papier, soll in weiteren Schritten auch in eine norddeutsche BUND-Position zum Wolf einfließen. Ihr könnt es auf der Homepage des Landesverbandes herunterladen.
Stellungnahme zum Klima-Abkommen

Pressemitteilung vom 12. Dezember 2015
 
Paris-Abkommen ist keine angemessene Antwort auf drohende Klimakatastrophe. Für maximal 1,5 Grad Erderwärmung ist schneller Kohleausstieg zwingend erforderlich
 
Paris/Berlin: Das Paris-Abkommen zum Klimaschutz soll in den nächsten Stunden von der internationalen Staatengemeinschaft beschlossen werden, jedoch bringt es nach Auffassung des Vorsitzenden des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Hubert Weiger, die Welt bei der Abwendung der drohenden Klimakatastrophe nur wenig voran.
 
„Das Paris-Abkommen befreit die Welt nicht von ihrer Abhängigkeit von Kohle, Öl und Gas. Es liefert keine angemessenen Antworten auf die Klimakrise. Trotzdem: Nach Paris hat die Welt ein Instrument, das den Klimaschutz stärkt. Positiv ist, dass im Vertrag 1,5 Grad als maximal hinnehmbare Erderwärmung benannt werden. Dafür haben sich viele vom Klimawandel bedrohte Inselstaaten, aber auch die Bundesregierung und der BUND eingesetzt“, sagte Weiger.
 
„Bundesumweltministerin Hendricks gebührt für ihre Unterstützung der 1,5-Grad-Grenze ausdrücklich Dank. Um tatsächlich unter 1,5 Grad zu bleiben, müssen die nationalen Klimaschutzpläne deutlich nachgebessert werden. Gut ist, dass schon 2018 der Stand des globalen Klimaschutzes auf den Prüfstand kommt“, sagte Weiger. „Für Deutschland steht jetzt der schnellere Ausbau der erneuerbaren Energien und ein rascher Ausstieg aus der Kohleverstromung auf der Tagesordnung“, sagte der BUND-Vorsitzende.
 
„Die Mehrheit der Staaten befindet sich noch nicht auf dem Weg in eine klimafreundliche Zukunft. Die Diskrepanz zwischen dem in Paris vereinbarten Temperaturziel und der tatsächlichen Klimapolitik der Staaten ist riesig. Weder die EU, noch die USA oder die ölexportierenden Länder haben in Paris weitergehende Zusagen zur Verringerung ihrer CO2-Emissionen gemacht“, kritisierte Weiger.
 
„Paris ruft nach einem Neustart in die Ära der erneuerbaren Energien. Das Abkommen allein bietet keine Garantie zur Begrenzung der Erderwärmung, aber es motiviert zu mehr Tempo beim Klimaschutz“, sagte der BUND-Vorsitzende.
 
„Hoffen lässt vor allem das Engagement hunderttausender Menschen überall auf der Welt, die sich für den schnelleren Ausbau erneuerbarer Energien und für ein Ende des fossilen Zeitalters einsetzen. Die Demonstrationen im Umfeld des Pariser Gipfels haben deutlich gemacht, dass die Zivilgesellschaft beim Abschied von der fossilen Ära vorangeht. Jene, die in Paris mehr Klimaschutz blockiert haben, werden sich noch wundern. Nach Paris wird das Engagement der Klimaschützer weiter zulegen“, sagte der BUND-Vorsitzende.
TTIP-Schiedsgerichte verfassungswidrig
 
Ein vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in Auftrag gegebenes Gutachten kommt zu dem Schluss: Die in den Freihandelsabkommen CETA und TTIP vorgesehenen Schiedsgerichte sind mit dem Grundgesetz unvereinbar. Erstellt wurde das Gutachten am Münchener Institut für Öffentliches Recht und Völkerrecht der Universität der Bundeswehr von Prof. Kathrin Groh (Lehrstuhl für Öffentliches Recht) und Prof. Daniel-Erasmus Khan (Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Europarecht und Völkerrecht). 

BUND-Position zum TTIP-Abkommen
... fragen Sie den BUND: TTIP – hinter diesen vier Buchstaben verbirgt sich die "Transatlantic Trade and Investment Partnership", das geplante Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und den USA. Wirtschaftsliberale auf beiden Seiten versprechen sich von diesem Abkommen Wachstum, Jobs und Wohlstand.
Die BUND-Position (klick)

Fracking rückt näher!
Fracking in Deutschland ist einen Schritt wahrscheinlicher geworden: Die Bundesregierung hat ihr Gesetzespaket auf den Weg gebracht. Der BUND kritisiert das Gesetzespaket aufs Schärfste, da es dazu dient, die Förderung von Erdgas und Erdöl in Deutschland auszubauen anstatt einzudämmen.
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Fracking-Erlaubnis-Gesetz (vorerst) gescheitert!
Wir haben es geschafft! Das ‪‎Fracking‬-Erlaubnis-Gesetz der Bundesregierung ist vom Tisch. Unser Kampf gegen dieses unsinnige und gefährliche Gesetzesvorhaben hat sich gelohnt! – und er muss weitergehen. Die Chancen für ein Fracking-Verbotsgesetz waren nie besser! Der BUND wird in den kommenden Wochen und Monaten gemeinsam mit Bürgerinitiativen alles für ein umfassendes Fracking-Verbot in Deutschland tun. Nun müssen wir dran bleiben und für ein echtes Verbot von Fracking eintreten!

Kohlekraft abschalten
Trotz Energiewende ist Deutschland noch immer ein "Kohleland". Jede zweite erzeugte Kilowattstunde stammt aus der Verstromung von Kohle. Dabei gibt es keine klimaschädlichere Art der Energieproduktion. Allein die Braunkohle, die auf der Verwüstung ganzer Landstriche, der Zerstörung von Dörfern und der großflächigen Vernichtung von Jahrtausende alten Kulturlandschaften basiert, hat einen Anteil von über 26 Prozent am deutschen Strommix.
Und dennoch: Seit 2010 verdrängt Kohlestrom zunehmend klimafreundlicheren Strom aus Gaskraftwerken, weil die Kohlepreise derzeit niedrig und die Gaspreise hoch sind.

Es ist Zeit zu handeln! Fordern Sie die Bundesregierung auf, die schmutzigsten Kohlekraftwerke abzuschalten und unterzeichnen Sie hier unseren Appell!

Wir haben nachgerechnet: Die 24 ältesten Braunkohlekraftwerke können bis 2020 problemlos vom Netz genommen werden. Medienberichten zufolge erwägt Bundeswirtschaftsminister Gabriel derzeit genau ein solches Szenario. Es ist also Bewegung in die politische Debatte gekommen. Erhöhen Sie deshalb jetzt den Druck auf die Bundesregierung und unterzeichnen Sie unseren Appell!

Manipulierte Abgaswerte 
Der Autokonzern Volkswagen hat bei seinen Abgastests im großen Stil betrogen – den BUND wundert's nicht: Schon seit Jahren ist bekannt, dass die offiziellen Zahlen zu Spritverbrauch und Emissionen alles andere als realistisch sind, übrigens nicht nur bei VW. Der BUND legt jetzt einen Fünf-Punkte-Katalog zur Bewältigung des Skandals vor.
 
 
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