In Mariannes Garten
Gartengruppe
Liebe GärtnerInnen!
Es nieselte fortlaufend, während wir durch die verlassene Kleingartenanlage "Suder Höhe" in Itzehoe stapften. Von den ehemals rund 80 Pächtern sind nun nur noch 12-14 aktiv. Allen wurde angedroht, das die Anlage geschlossen wird und einer Wohnbebauung weichen muss. Aber offiziell gibt es bisher keine Kündigung. Es hat schon etwas Trauriges an sich, dieses verlassene Gelände anzuschauen. Zwischen dem wuchernden Gras sind Rosen zu entdecken, wunderbare Rambler schlängeln durch die Bäume. Man erkennt Kugeldisteln, Eisenhut, wir sahen eine Rote Magnolie, Phlox, riesige Eiben, Quitten und viele Süßkirschen, die wir ausgiebig kosteten. Welche Schätze werden nun von Brombeeren überwuchert! Erstmal hat die Natur hier das Sagen; viele Schmetterlinge und Schnecken waren zu beobachten. Die späteren Hausbesitzer auf dem Gelände werden sich noch über Schachtelhalm und Japanischen Knöterich wundern, die aus dem Boden irgendwann wieder auftauchen werden. Riesen Bambus dürfte auch ein Problem darstellen.
Marianne und ihr Sohn Niko haben es auf ihren ca. 350qm total gemütlich und wollen ihren Garten so lange wie möglich behalten. Ihr Garten ist strukturreich, überall kleine Stichwege und wirkt dadurch sehr groß. Niko baut voller Elan Gemüse an, manchmal wird es für Marianne schon zu viel mit der Verarbeitung, vor allem mit dem Obst. Alles liegt im grünen Dschungel verborgen mit vielen ganz persönlichen Elementen. Vielleicht ist es diese wilde Vielfalt, dass es so kuschelig wirkt; mit Kompostkisten, teilweise überdachten Hochbeeten und ganz vielen bunten Blumentöpfen.
Es nieselte fortlaufend, während wir durch die verlassene Kleingartenanlage "Suder Höhe" in Itzehoe stapften. Von den ehemals rund 80 Pächtern sind nun nur noch 12-14 aktiv. Allen wurde angedroht, das die Anlage geschlossen wird und einer Wohnbebauung weichen muss. Aber offiziell gibt es bisher keine Kündigung. Es hat schon etwas Trauriges an sich, dieses verlassene Gelände anzuschauen. Zwischen dem wuchernden Gras sind Rosen zu entdecken, wunderbare Rambler schlängeln durch die Bäume. Man erkennt Kugeldisteln, Eisenhut, wir sahen eine Rote Magnolie, Phlox, riesige Eiben, Quitten und viele Süßkirschen, die wir ausgiebig kosteten. Welche Schätze werden nun von Brombeeren überwuchert! Erstmal hat die Natur hier das Sagen; viele Schmetterlinge und Schnecken waren zu beobachten. Die späteren Hausbesitzer auf dem Gelände werden sich noch über Schachtelhalm und Japanischen Knöterich wundern, die aus dem Boden irgendwann wieder auftauchen werden. Riesen Bambus dürfte auch ein Problem darstellen.
Marianne und ihr Sohn Niko haben es auf ihren ca. 350qm total gemütlich und wollen ihren Garten so lange wie möglich behalten. Ihr Garten ist strukturreich, überall kleine Stichwege und wirkt dadurch sehr groß. Niko baut voller Elan Gemüse an, manchmal wird es für Marianne schon zu viel mit der Verarbeitung, vor allem mit dem Obst. Alles liegt im grünen Dschungel verborgen mit vielen ganz persönlichen Elementen. Vielleicht ist es diese wilde Vielfalt, dass es so kuschelig wirkt; mit Kompostkisten, teilweise überdachten Hochbeeten und ganz vielen bunten Blumentöpfen.
Und die Hütte so gemütlich und persönlich eingerichtet; wir haben bei dem Regen bei Kerzenschein warm dort zusammengesessen. Und unsere Anbau-Probleme diskutiert: die Zuccini, die keine Früchte ansetzen will, die mangelnde Ergebnisse im Schattenbereich. Ellen erzählte von den Lebensmittelrettungen, den Kartoffelbergen, die keiner haben möchte. Hilft eine Solidarische Landwirtschaft, die Anbauer mehr zu schätzen? Wir wissen, wie beschwerlich manche Kulturen sind. Und wollen wir wirklich immer alles aus Spanien kaufen, wo die Plastikzelte die Landschaft verschandeln?
Ja, Gartenbau ist ein vielfältiger Bereich. Wir machen etwas Sinnerfülltes und mit dem Naturgärtnern schaffen wir sogar noch Lebensräume und verbessern das Klima. Aber das wir uns selber dabei auch so viel Gutes tun, sollten wir nie außer Acht lassen. Es hat einen Wert, das zeigt dieser Garten von Marianne und Niko besonders!
Wer möchte denn im August oder September seinen Garten zeigen oder hat einen Themenvorschlag?
Am Sonntag, dem 19. Juli findet das Sommerfest unserer Kreisgruppe im Kleingarten Eichtal in Itzehoe statt. Dort seid Ihr auch alle willkommen, von 12.00 - 16.00 Uhr wird dort zusammengesessen und sich ausgetauscht.
Liebe Grüße Mareike